Schulporträt

 

Die Grundschule „ Thomas Müntzer “ gehört zum Landkreis Zwickau und befindet sich in Remse, einer kleinen Gemeinde zwischen Glauchau und Waldenburg. Das Schulgebäude wurde 1914 erbaut und war bis Juli 2000 Bildungsstätte für Schüler der Grund- und Mittelschule. Der starke Geburtenrückgang gefährdete den Erhalt des Schulstandortes, so dass im Einvernehmen mit den angrenzenden Gemeinden der Schulbezirk erweitert wurde und seit August 2000 in Remse eine reine Grundschule existiert. Diese Regelung ermöglichte den Erhalt des Remser Schulstandortes. Unsere Schüler kommen aus Remse und den Gemeinden Oberwiera und Schönberg. Dies macht eine umfangreiche Schülerbeförderung nötig. Die Abfahrt und Ankunft der Schulbusse beeinflussen die Unterrichts- und Pausenzeiten. Um Wartezeiten zu vermeiden, ermöglicht der Schülerverkehr täglich 3 Busabfahrten nach dem Unterricht.

Das Schulgebäude in Remse wurde in der Vergangenheit mehrfach umgebaut und verfügt heute über modern eingerichtete Klassenzimmer, verschiedene Funktionsräume, einen Garderobenraum, ein großes Computerkabinett, eine Schülerbibliothek, einen Werkraum mit insgesamt 14 Arbeitsplätzen und Abstellräumen, die für die Lagerung von Lehrmitteln, Archivmaterial u.ä. verwendet werden. 

Zum Schulgelände gehören weiterhin eine Turnhalle oberhalb des Hauptgebäudes, die auch von den regionalen Sportvereinen genutzt wird, ein Sportplatz sowie ein Schulgarten mit 4 Hochbeeten. In den nachfolgenden Schuljahren konnte neben der Erneuerung der Außenfassade 2002/2003 auch eine Innenrenovierung des Schulhauses abgeschlossen werden. Im Schuljahr 2004/05 wurden alle Brandschutzauflagen in Angriff genommen. So bietet die Alarmanlage inklusive der Brandschutztüren und - treppen nicht nur optimale Sicherheit für unsere Kinder, sondern wertet auch optisch das Schulhaus auf, in dem sich Lehrer und Schüler sehr wohl fühlen. Im Jahre 2011 erfolgte die Erneuerung aller Fenster und der Eingangstür unserer Schule. Weitere Renovierungsarbeiten fanden 2014 und 2016, sowie regelmäßige Malerarbeiten in jedem Jahr, statt.

 

Ideal ist die Lage der Grundschule inmitten von alten Baumbeständen und abseits der lebhaften Bundesstraße. So gibt es wenig Lärm- und Schmutzbelästigung. Die Nähe des Grünfelder Parks bietet vielfältige Lern- und  Wandermöglichkeiten für unsere Kinder. Gute Beziehungen zur Sparkasse, gemeinnützigen Vereinen und Firmen wie "Friweika“, der Bäckerei Förster sowie weiteren externen Partnern, lassen sich für unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten nutzen.

Hort und Kindertagesstätte befinden sich in unmittelbarer Nähe.  Auch in Oberwiera und in Schönberg wird Hortbetreuung in der dortigen KITA angeboten. Jedoch bringt die Verteilung der Hortkinder auf drei Einrichtungen eine ungünstige Voraussetzung für die Gestaltung von Ganztagsangeboten, denn ohne Hortbetreuung aller Kinder vor Ort und die Einbeziehung der Erzieher, sind solche Angebote nicht durchführbar. 

Im Sommer 2006 erfolgte eine komplette Erneuerung bzw. Ergänzung der Medienausstattung mit modernster Technik, so dass eine Erfüllung der Lehrpläne in den verschiedenen Fächern unter besten Bedingungen möglich ist.

Zusätzlich zum Schulgarten ist die Grundschule seit 2015 auch in der glücklichen Lage, ein Gelände für die Unterrichtsgestaltung im Grünen nutzen zu können.

Zur Gemeinde, dem Schulträger, besteht regelmäßiger guter Kontakt, die Zusammenarbeit ist intensiv.

 

Trotz schwieriger Haushaltslage unternimmt der Schulträger stets große Anstrengungen, jedes Jahr ausreichend finanzielle Mittel  zur Verfügung zu stellen. Beide Seiten, Schulleitung und Schulträger, haben das gemeinsame Ziel, den attraktiven Grundschulstandort weiter zu entwickeln und zu erhalten, der unseren Kindern sowohl beste Lernbedingungen, aber auch interessante Freizeit- und Fördermöglichkeiten bietet.